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Open Source Virtual Desktop Infrastructure VDI

Open Source Virtual Desktop Infrastructure VDI

von /ch/open | 13.11.2015

Auch heute herrscht noch oft das Vorurteil, Open Source Lösungen seien reine Hobby-Projekte, die den proprietären Produkten in vielen Belangen nachstehen. Dass dies schon lange nicht mehr stimmt, zeigen Plattformen wie Twitter, Facebook oder das Smartphone-System Android, die weitgehend auf Open Source Software basieren.

Während bei proprietären Angeboten der Kunde das Nutzungsrecht mittels Lizenzzahlungen erwirbt, finanzieren sich Open Source Anbietende über Dienstleistungs-basierte Geschäftsmodelle. Insbesondere Service-Verträge in Form von Support, kontinuierlichen Updates und Wartungen sowie kundenspezifische Anpassungen oder Schulungen sind beliebte Modelle um die
Entwicklung von Open Source Software zu finanzieren.

Der wichtigste Unterschied der beiden Modelle liegt darin, dass der entwickelte Programmcode von Open Source Lösungen rechtlich und technisch allen offen zugänglich ist und somit keine Abhängigkeit zu einem Herstellenden geschaffen werden.

Beliebige Firmen können an der Weiterentwicklung partizipieren und die Lösung auf Aspekte wie Sicherheit prüfen. Wenn somit Software als Open Source beschafft wird, werden Abhängigkeiten minimiert und das Feld an Anbietenden für Pflege und Weiterentwicklung vergrössert sich von einem Herstellenden auf eine viel grössere Zahl von potentiellen Dienstleistern.

Noch gibt es nicht in allen Bereichen für jede proprietäre Software auch eine passende Open Source Alternative. Solche Fälle sollten als Chance betrachtet werden: wird ein lokales Unternehmen mit der Entwicklung von einer neuen Open Source Lösung beauftragt, schafft dies attraktive Arbeitsplätze und verringert die Abhängigkeit zu einer einzelnen Firma.

 

Dicke und dünne Computer

 

Das gängige Konzept, welches heute in den meisten Informatik-Umgebungen zum Zuge kommt, besteht aus verschiedenen
zentralen Servern und verteilten Arbeitsplatz-Geräten, welche via Netzwerk auf Dienste des Servers zurückgreifen. Diese Arbeitsplatz-
Geräte werden als „Client“ bezeichnet.
Die Arbeitsplatz-Geräte übernehmen dabei grosse Teile der eigentlichen Arbeit. So sind auf dem Gerät z.B. die Standard-Anwendungen,
gewisse Fachanwendungen, Programme wie Virenscanner, Internet-Browser, Mail-Programm usw. installiert. Die
Benutzenden starten das Gerät am Morgen, die Applikationen werden direkt auf diesem Computer gestartet usw. Im Gegensatz
zu den ganzen Applikationen werden zwar die meisten Benutzerdaten auf dem Server gespeichert und auch dort gesichert. Da
die Arbeitsplatz-Geräte aber weiterhin eine eigene Festplatte, Arbeitsspeicher, Prozessor, Grafikkarte usw. beinhalten und damit
eine gewichtige Rolle in der Informatik-Architektur einnehmen, werden die Arbeitsgeräte als „Fat-Client“ bezeichnet.
Ein anderer Ansatz ist, dass die Arbeitsplatz-Geräte auf die Ein- und Ausgabe von Daten reduziert werden. Bei einer solchen
Lösung hat der Benutzer zwar immer noch dieselben Eingabegeräte (Maus und Tastatur) und auch der Monitor bleibt identisch
– der eigentliche Rechner wird aber auf das Minimum reduziert. Im Hintergrund passiert nämlich folgendes: sämtliche
Software wird direkt auf dem Server ausgeführt und nur noch das „Abbild“ der Anwendungen wird über das Netzwerk auf die
Arbeitsplatz-Geräte übertragen. Der eigentliche Client hat dadurch kaum mehr Aufgaben und wird als „Thin-Client“ bezeichnet.
Was ist Virtualisierung?
Mit den steigenden Rechenleistungen wurde es in den letzten Jahren möglich, auf einer einzelnen physischen Maschine (auch
„bare metal“ genannt) gleichzeitig mehrere Systeme parallel zu betreiben. Dabei kapselt man die Software, die früher auf einem
eigenen physischen Server betrieben wurde, in einer logischen virtuellen Einheit und nennt diese „virtual server“ oder „virtual
machine“.
Man kann vereinfacht folgende Analogie machen: statt immer nur einen Fracht-Container mit einem Schiff zu transportieren,
werden heute zig verschiedene Fracht-Container mit grossen Cargo-Schiffen transportiert. Ähnlich geht man in der IT vor:
während vorher die Trennung der Dienste (Drucken, Dateiablage, Mail, Kalender, usw.) auf der Server-Ebene oft auch mit einer
physikalischen Trennung der Systeme einher ging, werden heute Dienste oft virtualisiert betrieben. Dadurch verringert sich zwar
die physikalische Menge der Geräte, dafür laufen auf einem Server heute z.B. zehn oder mehr Instanzen von verschiedensten
Betriebssystemen und Anwendungen parallel (siehe Illustration 1).


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