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Login et recherche



Sponsors /ch/open

studer + raimann ag - /ch/open-Sponsor

Utilisateur OSS:
The Document Foundation

Site web:
www.documentfoundation.org

Description:

Die Document Foundation ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ziel der Stiftung ist die Förderung und Entwicklung von Office-Software zur freien Nutzung durch jedermann. Die Document Foundation steht für folgende Werte: Kostenloser Zugang zu einer Office-Suite, das Bewahren der Muttersprache, der Einsatz offener Standard- und Dokumentformate und transparente Softwareentwicklungsprozesse. Die Stiftung besteht aus einem Vorstand, Mitglieder-Komitee und einem Mitglieder-Kuratorium.

LibreOffice bei der Document Foundation und anderen Unternehmen

Domaine d'activité: Informatik und Telekommunikation, Medienunternehmen

LibreOffice ist ein Produkt der Document Foundation. Die nachfolgende Beschreibung umfasst den Einsatz von LibreOffice bei der Document Foundation, aber auch bei anderen Unternehmen im Detail.

Problemstellung:

Bei einer Migration auf LibreOffice von Microsoft Office Produkten können Probleme entstehen, wenn in den Verwaltungen und Unternehmen unterschiedliche Softwares eingesetzt werden. Eine Abhängigkeit von Office Produkten kann als Login bezeichnet werden. Es können dabei drei Levels von Login unterschieden werden.
Level 1: Die Software speichert das Dokument in einem textbasierenden Format, wie txt oder csv. Für LibreOffice ist das Öffnen von solchen Dokumenten kein Problem. Level 2: Fremdsoftwares speichern die Dokumente in einem proprietäreren Format wie xlsx, pptx oder xls ab. Dies kann zu Formatierungsproblemen beim Öffnen führen, kann jedoch leicht behoben werden. Level 3: Dies ist der schlimmste Fall und wird Microsoft Office Dynamic Link Library (DLL) genannt. Die DLL ist eine dynamische Programmbibliothek. Wird sie von einer Fremdsoftware aufgerufen, ist es kaum möglich das Dokument mit LibreOffice zu öffnen.

Umsetzung:

Das Vorgehen beim Migrationsprozess wurde von der Document Foundation in einem Protokoll niedergeschrieben. Durch die Erfahrungen konnte ein Weg aufgezeigt werden, der zum Erfolg führt. Jede Umstellung beginnt mit einer Analyse des Unternehmens. Es werden die Anzahl Arbeitsplätze, die Lizenzen und weitere Informationen gesammelt. Danach werden die problematischen Microsoft Office Dokumente identifiziert und aus den Erfahrungen von anderen Umstellungen, in ein Cluster eingeteilt. So sind viele Lösungen bereits vorhanden. Probleme welche nicht in die Cluster eingeordnet werden können, brauchen viel Bearbeitungszeit. Vor der Installation von LibreOffice müssen die Mitarbeiter über die Software und über den Umstellungsprozess informiert werden. Durch die transparente und offene Kommunikation soll vermieden werden, dass die Mitarbeiter eine Abneigung gegen LibreOffice aufbauen. Im nächsten Schritt des Protokolls wird das Programm installiert und die Mitarbeiter werden geschult. Es wird vorgeschlagen, dass maximal sechs Monate beide Programme parallel betrieben werden. Microsoft Office sollte während dieser Zeit nur im Notfall verwendet werden. Der Vorteil eines Protokolls liegt darin, dass jeder weiss, was auf ihn zukommt und alle Beteiligten werden im Voraus informiert.

Für den professionellen Support gibt es 35 Personen, die als selbständige Berater oder bei Firmen angestellt sind. Dieser Support beinhaltet die Schulung und Beratung während des Umstellungsprozesses. Diese Dienstleister updaten und ergänzen den Code nach den Wünschen des Kunden oder wie es vertraglich vereinbart wurde. Die Open Source Community kann auch bei Problemen helfen. Die Community ist sehr aktiv und wächst ständig, was den Support verbessert. Trotzdem können sich Unternehmen nicht auf den Community Support verlassen und müssen für professionellen Support bezahlen, da eine schnelle Problemlösung nicht garantiert werden kann.

Zielerreichung:

Da LibreOffice eine Open Source Software (OSS) ist, ist der Zugang zum Source Code offen und anpassfähig. Probleme die mit Microsoft Office Produkten unüberwindbar wirken, können in der LibreOffice-Anwendung eine Lösung finden. Gemäss der Document Foundation werden viele Vorteile, welche OSS und LibreOffice mit sich bringen, dem Benutzer erst beim Arbeiten damit sichtbar. Beispielseise verschwinden Interoperabilitätsprobleme mit der Anwendung von Open Document Format (ODF) bei LibreOffice.

Für viele Anwender ist der Hauptgrund für die Nutzung von LibreOffice, das Einsparen von Kosten, da keine Lizenzkosten anfallen. Es gibt jedoch Leute die Einwände erbringen, dass der Wechsel zu LibreOffice dennoch teuer sei. Genau genommen ist jedoch nicht die Umstellung auf LibreOffice teuer, sondern das Wegkommen von Microsoft. Da es das Ziel ist sich von den Logins zu lösen, sollten die Kosten fairerweise dem Programm zugerechnet werden, welche sie verursachen. Dennoch fallen solche Kosten bei einem allfälligen Wechsel meist trotzdem an – unabhängig davon wer sie verursacht hat.


Dernière actualisation: 26.08.2017  -  Nombre de vues depuis le 01. avril 2013: 256
Erstellt: 10.08.2017

Produits OSS utilisés:

LibreOffice



À propos des références OSS

Les références OSS permettent de voir quels sont les utilisateurs (entreprises, collectivités publiques) de tel ou tel logiciel libre (OSS). Cela permet de présenter la diversité des domaines dans lesquels un logiciel libre est utilisé. C'est pourquoi il est utile de présenter le plus grand nombre et la plus vaste palette de références d'utilisation d'un produit open source.


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