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Berns Kampf um die digitale Freiheit

22.12.2014 | von Christian Zeier, Berner Zeitung

Die Informatikstrategie der Stadt Bern wird immer mehr zum Politikum. Der Stadtrat möchte sich mit der Förderung von Open-Source-Software aus der Abhängigkeit grosser Lieferanten lösen und Kosten sparen.

Textdokumente verfasst man mit Word, Mails verschickt man mit Outlook und Bilder lassen sich mit Photoshop bearbeiten. So wird es an Stadtberner Schulen gelernt. So war es schon immer: Ein grosser Softwareanbieter liefert ein Programm, die Schüler lernen den Umgang damit, und die Stadt bezahlt dem Anbieter eine Lizenzgebühr. Es ist ein Geschäft voller Abhängigkeiten. Eines, gegen das sich Widerstand regt in der Stadt Bern.

Anfang November hat der Stadtrat eine Motion für erheblich erklärt, die den vermehrten Einsatz von Open-Source-Software (OSS) in der Schulinformatik fordert. Anders als bei proprietären Programmen, die meist von grossen Anbietern wie Microsoft oder Apple angeboten werden, liegt bei OSS der Quelltext offen, weshalb sie von Dritten weiterentwickelt und verändert werden kann (siehe Box «Das Prinzip Open-Source»). Abhängigkeiten von einzelnen Produkten und Anbietern lassen sich so verringern. Zudem entfallen Lizenzgebühren.

Diese Argumente der Befürworter waren es, welche die Berner Parlamentarier Anfang November überzeugten: Sie nahmen die parteiübergreifende Motion (SP, GB/JA!, FDP, SVP, EVP) deutlich an, obwohl der Gemeinderat sie in einem Punkt zur Ablehnung empfahl.

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Weiterführende Informationen aus dem OSS Directory

Linux

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